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Die Trizepssehne verbindet den Trizepsmuskel an der Rückseite des Oberarms mit dem Ellbogen. Ihre Aufgabe ist es, die Kraftübertragung beim Strecken des Arms zu gewährleisten. Eine Bewegung, die im Sport häufig gefordert wird, etwa beim Krafttraining, Werfen, Boxen oder Turnen. Wird die Sehne durch wiederholte Überlastung, falsche Technik oder abrupten Belastungsanstieg gereizt, kann es zu einer sogenannten Insertionstendinopathie kommen, also einer schmerzhaften Reizung am Ansatzpunkt der Sehne.

Von der Überlastung zur Sehnenreizung

Für Sportler ist es wichtig, die Warnsignale frühzeitig zu erkennen. Typisch ist ein lokal begrenzter Schmerz direkt über dem Ellbogen, oft begleitet von einer Druckempfindlichkeit an der Sehne. Beim Stützen, Strecken gegen Widerstand oder bei bestimmten Bewegungsabläufen wie Dips, eng geführtem Bankdrücken oder Überkopfdrücken kann der Schmerz deutlich zunehmen. In manchen Fällen strahlt er in den Unterarm aus. Ignoriert man diese Zeichen und trainiert einfach weiter, kann aus einer einfachen Reizung eine chronische Sehnenerkrankung entstehen, mit langwierigen Heilungsverläufen und möglichem strukturellem Schaden.
In der akuten Phase steht das Vermeiden von Schmerz und mechanischer Reizung im Vordergrund. Das bedeutet keine vollständige Ruhigstellung, sondern eine gezielte Anpassung der Belastung. Übungen, bei denen die Sehne schmerzt, sollten konsequent pausiert werden. Stattdessen ist leichte Bewegung ohne Last, kombiniert mit Kälteanwendungen und manueller Entlastung, sinnvoll. Die Einnahme entzündungshemmender Medikamente kann kurzfristig unterstützen, sollte aber nicht das zentrale Mittel der Wahl sein. Dehnübungen für Trizeps und Schultermuskulatur sowie leichtes Faszienrollen können helfen, Spannungen im gesamten Bewegungsapparat zu reduzieren, ohne die Sehne direkt zu belasten.

So gelingt die Rückkehr ins Training

Nach Abklingen der akuten Beschwerden ist ein kontrollierter Wiedereinstieg ins Training essenziell. Dabei hat sich besonders das exzentrische Training bewährt. Übungen, bei denen der Muskel unter kontrollierter Verlängerung arbeitet, stärken das Sehnengewebe strukturell und fördern die Regeneration. Wichtig ist, dabei unterhalb der Schmerzgrenze zu bleiben und das Trainingsvolumen nur langsam zu steigern. Zusätzlich sollte man Technikfehler identifizieren und korrigieren, etwa eine zu enge Griffhaltung beim Bankdrücken oder ein unsauberer Bewegungsablauf bei Zug- und Druckübungen.
Auch präventiv kann einiges getan werden, um die Trizepssehne langfristig zu entlasten. Eine ausgewogene Trainingsplanung mit wechselnden Belastungsreizen, ausreichenden Pausen, gezielter Rotatorenmanschetten-Stärkung und Mobilisationsarbeit für Schulter- und Brustmuskulatur ist die beste Versicherung gegen erneute Probleme. Wer früh reagiert, gezielt an Schwächen arbeitet und die Signale seines Körpers ernst nimmt, kann auch nach einer gereizten Sehne schnell wieder schmerzfrei trainieren, und das mit deutlich reduziertem Risiko für Rückfälle.