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Anfang Januar treffen die Trainingsambitionen häufig auf eine besondere körperliche Ausgangslage. Unabhängig vom individuellen Trainingsstand befinden sich viele Sportler in Mitteleuropa zu dieser Zeit in einem messbaren physiologischen Defizit, das nicht durch Motivation oder Trainingsplanung kompensiert werden kann. Der entscheidende Faktor ist der saisonale Mangel an UV-B-Strahlung, der zwischen Oktober und März eine relevante körpereigene Vitamin-D-Synthese verhindert. Daten aus populationsbasierten Studien des Robert Koch-Instituts sowie sportwissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass selbst regelmäßig trainierende Personen im Winter häufig Serumwerte unterhalb des als funktionell sinnvoll angesehenen Bereichs aufweisen. Für Sportler ist das deshalb relevant, weil Vitamin D an deutlich mehr Prozessen beteiligt ist als lange angenommen wurde, darunter die Kalziumregulation, die neuromuskuläre Signalübertragung und entzündungsmodulierende Mechanismen.

Was der Mangel im Training konkret bedeutet

In kontrollierten Studien mit Kraft- und Ausdauersportlern konnte gezeigt werden, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einer reduzierten Muskelfaserrekrutierung, geringerer Maximalkraft und einer verzögerten Regeneration nach intensiven Belastungen einhergehen. Zahlreiche Veröffentlichungen beschreiben zudem einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Status und Infektanfälligkeit, insbesondere im Winterhalbjahr. Praktisch äußert sich das häufig in scheinbar unerklärlicher Leistungsschwankung, längeren Erholungszeiten zwischen den Trainingseinheiten und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für trainingsunterbrechende Atemwegsinfekte. Wichtig ist dabei die Einordnung. Vitamin D wirkt nicht leistungssteigernd im eigentlichen Sinne, sondern stellt eine notwendige Grundlage dar, damit Trainingsreize überhaupt vollständig verarbeitet werden können. Interventionsstudien zeigen, dass eine gezielte Normalisierung bei nachgewiesenem Mangel die muskuläre Funktion und die Immunstabilität verbessern kann, während eine Supplementierung ohne Defizit keinen zusätzlichen Effekt bringt. Genau darin liegt der häufige Denkfehler vieler Sportler im Januar. Nicht das Training ist „zu wenig“, sondern die physiologische Basis ist zeitweise eingeschränkt.