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Rote Beete gehört zu den Lebensmitteln, die kaum jemanden kaltlassen. Für manche ist ihr erdiger Geschmack ein Genuss, für andere eine kulinarische Zumutung. Im Sport könnte die tiefrote Knolle jedoch über den Geschmack hinaus gehende Rolle spielen. Der Grund liegt in ihrer besonderen biochemischen Struktur. Bestimmte Inhaltsstoffe der Roten Beete könnten die körperliche Leistungsfähigkeit messbar beeinflussen. Vor allem Ausdauerathleten beschäftigen sich deshalb zunehmend mit dem Gemüse, das lange eher als Beilage in der Küche bekannt war und nicht als Bestandteil der Sporternährung.

Was hat Rote Beete mit der Leistungsfähigkeit zu tun?

Der entscheidende Stoff in der Roten Beete sind Nitrate. Diese kommen natürlicherweise in vielen Gemüsesorten vor, in Roter Beete jedoch in besonders hoher Konzentration. Nach dem Verzehr werden Nitrate im Körper zunächst zu Nitrit und anschließend zu Stickstoffmonoxid umgewandelt. Dieses Molekül wirkt im menschlichen Organismus gefäßerweiternd. Vereinfacht bedeutet das, dass die Blutgefäße weiter werden, der Blutfluss sich verbessert und die arbeitende Muskulatur effizienter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann.
Genau hier liegt der Nutzen. Wenn Muskeln bei gleicher Belastung besser mit Sauerstoff versorgt werden, benötigen sie für die gleiche Leistung weniger Energie. Studien aus der Sportwissenschaft zeigen deshalb, dass nach der Aufnahme von nitrathaltigen Lebensmitteln der Sauerstoffverbrauch bei submaximaler Belastung sinken kann. Der Körper arbeitet also ökonomischer. 
Die Wirkung tritt nicht sofort ein, sondern entwickelt sich meist zwei bis drei Stunden nach dem Verzehr, wenn die Umwandlung der Nitrate im Körper stattgefunden hat. Viele Sportler nutzen deshalb Rote-Beete-Saft oder konzentrierte Extrakte gezielt vor intensiven Einheiten oder Wettkämpfen.

Zwischen Leistungsbooster und Geschmackssache

Neben den Nitraten enthält Rote Beete weitere physiologisch interessante Inhaltsstoffe. Dazu gehören Betalaine, die für die intensive Farbe verantwortlich sind und antioxidative Eigenschaften besitzen. Außerdem liefert das Gemüse Kalium, Magnesium, Eisen sowie verschiedene B-Vitamine, die im Energiestoffwechsel eine Rolle spielen. In der Kombination ergibt sich ein Lebensmittel, das sowohl für die Regeneration als auch für den Stoffwechsel relevant sein kann. Trotz dieser Vorteile ist Rote Beete kein Wundermittel. Die leistungssteigernde Wirkung hängt stark von Trainingszustand, individueller Physiologie und der aufgenommenen Menge ab. 
Allerdings können große Mengen Rote-Beete-Saft können bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Zudem kann der Urin oder Stuhl nach dem Verzehr rötlich gefärbt sein, ein harmloses Phänomen, das als „Beeturie“ bekannt ist. Menschen mit bestimmten Nierenproblemen oder sehr niedrigen Blutdruckwerten sollten den regelmäßigen Einsatz größerer Mengen vorher medizinisch abklären.