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Bei unterschiedlichen Bewegungsabläufen übernimmt ein Muskel verschiedene Funktionen:

Er kann selbst aktiv eine Bewegung ausführen.
Er kann bei Bewegungsabläufen unterstützend beteiligt sein.
Er kann bremsend wirken und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz des bewegten Gelenks oder anderer Muskelgruppen leisten, die so vor einer möglichen Überdehnung bewahrt werden.

Das komplizierte Zusammenspiel der entsprechenden Muskeln ist wichtig, um überhaupt komplexe Bewegungsabläufe ausführen zu können. Man kann durchaus sagen, dass Muskeln nicht isoliert, sondern im Team arbeiten. Dieses muskuläre Zusammenspiel nennt man Koordination. Sobald ein Teil dieses Teams zu schwach, zu stark oder verkürzt ist, beeinflusst das automatisch die Qualität der Bewegung. Als direkte Folge davon können Leistungen, die unter optimalen Umständen möglich wären, nicht abgerufen werden. Langfristig treten an allen Strukturen Schäden auf, die an dieser ungünstigen Bewegung beteiligt sind.
Eine wesentliche Aufgabe des Trainings ist es, die Koordinationsfähigkeit auf ein hohes Maß anzuheben, um auch komplexe und intensive Trainingsbelastungen möglichst ohne Verletzungsrisiko ausführen zu können.

Verkürzte Muskeln sind oft das anfälligste Glied in der Bewegungskette und können ebenso wie Asymmetrien die Ursache dafür sein, wenn entfernte Muskeln, Sehnen und Bänder unphysiologisch belastet werden. Oft reichen Dehnübungen allerdings nicht aus, um diesem Zustand entgegenzuwirken, denn entgegen der landläufigen Meinung können verkürzte Muskeln auch zu schwach sein und somit ein zusätzliches Krafttraining benötigen. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die dafür eingesetzten Übungen über den vollständigen Bewegungsradius durchgeführt werden. Muskeln, bei denen das nicht beachtet wird, neigen zu weiterer Verkürzung. Dagegen kann sich ein vollamplitudiges Widerstandstraining sogar positiv auf die Flexibilität auswirken.

Häufig betroffen sind vor allem:

Schultergürtel
Kapuzenmuskel
Rückenstrecker im Brustbereich
Bauchmuskelschlinge
Gesäßmuskeln
Kniegelenkstrecker
Schienbeinmuskeln
Fußmuskeln

Diese häufig abgeschwächten Muskeln müssen bei einem ungenügenden Trainingszustand gezielt gegen Widerstand über die volle Bewegungsamplitude gekräftigt werden. Das gilt besonders für die Bauch- und Gesäßmuskulatur. Beide Muskelgruppen spielen eine wichtige Rolle für die Rumpfstabilität.